Kunze mit grossem Orchester

Das Ziel war der Gewinn: Ein Wohnzimmer-Konzert mit Heinz Rudolf Kunze.
"Schleswig-Holstein exklusiv erleben", das können Sie nur mit der NDR 1 Welle Nord. Fünf Wochen lang bietet der Sender Ihnen jede Woche ein Erlebnis, das Sie mit Geld nicht kaufen können. Die Bewerber machen Ihre Angebote und die Hörerinnen und Hörer der NDR 1 Welle Nord entscheiden im Internet-Voting, wer "Schleswig-Holstein exklusiv erleben" darf.

Am Montag, 1. März 2010, hat Jan Malte Andresen, Schleswig-Holsteins bester Wecker, das zweite Erlebnis vorgestellt, das an Exklusivität kaum mehr zu überbieten ist: Auf dem eigenen Sofa eine Stunde nonstop die schönsten Songs mit Heinz Rudolf Kunz live in der ersten Reihe genießen! Heinz Rudolf Kunze kommt nicht alleine, er bringt noch zwei Musiker (Wolfgang Stute und Hajo Hoffmann) mit und wird diesen Abend zu einem einmaligen Erlebnis, für die Freunde und Verwandten des Gewinners machen.

Unter allen eingesendeten Angeboten ( mehr als 1000 ) haben es wieder drei Kandidaten ins Finale geschafft. Und die NDR 1 Welle Nord Hörerinnen und Hörer haben nun am Donnerstag, 4. März 2010, im Internet-Voting entschieden, dass Thomas Rentz und der Oelixdorfer Musikzug dieser Abend gehören soll.
Sie wollen für dieses Erlebnis einen Kunze-Song auf ihren Blasinstrumenten einüben ( Dein ist mein ganzes Herz ) und ihn gemeinsam mit Heinz Rudolf Kunze darbieten - mit Sicherheit ein ganz neues Kunze-Hör-Erlebnis. Eine tolle Idee, die die Hörer überzeugte, so dass der Oelixdorfer Musikzug die Abstimmung mit großem Vorsprung gewonnen hat.

Unsere Bewerbung hörte sich so an : Link zum NDR



Saxophone als das Instrument aller Instrumente Tenor und Alt-Saxophone

Das Ergebnis

Thomas Rentz und der Oelixdorfer Musikzug wollen zusammen mit Heinz Rudolf Kunze ein Lied spielen, beziehungsweise einen Kunze-Song mit ihren Blasinstrumenten trällern. 65.74%
Meike Prohl besitzt einen Blumenladen und möchte ein Heinz-Rudolf-Kunze-Blumengesteck kreieren, das dann für einen guten Zweck in Neustadt verkauft werden soll. 6.41%
Anja Marschall will mit 30 bis 40 Freunden und Nachbarn den Kunze-Song "Dein ist mein ganzes Herz" auf Platt singen und gibt hier schon mal eine kleine Kostprobe. 27.84%


NDR 1 Welle Nord auf der Probe

Nach dem Gewinn am Donnerstag , 16.30 h, mussten wir noch die richtigen Noten besorgen. Vielen Dank noch einmal am alle, die mitgesucht haben. Die Wahl fiel dann auf das Lied " Dein ist mein ganzes Herz " - Musik von Heiner Lürig, Text von Heinz Rudolf Kunze, arrangiert innerhab von 30 Minuten von Uta Teckenburg. Klasse Leistung.

Da das Stück vielen Musiker unbekannt war, klangen die ersten "Gehversuche etwas holperig" oder anders ausgedrückt :

Zitat Heinz Rudolf Kunze: "Es ist natürlich musikalisch halt so, als wenn unvorbelastete Chinesen plötzlich versuchen, "Like a rolling stone" von Bob Dylan zu spielen, aber natürlich rührend und ganz liebevoll jeder Ton, jede Gesangssilbe sozusagen in eine Bläsernote verwandelt. Das verdreht die Musik natürlich undgeheuer und macht es zu einem surrealen Vorgang. Also, so seltsam habe ich das Stück noch nie gehört - aber natürlich witzig und rührend!"







NDR1 Welle Nord kam zur Probe

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Zeitungsbericht

Heinz Rudolf Kunze im Wohnzimmer

6. März 2010 | 06:05 Uhr | Von Joachim Möller

Für Birgit und Thomas Rentz geht ein Traum in Erfüllung. Am nächsten Mittwoch wird der bekannte Sänger Heinz Rudolf Kunze (Foto) an der Haustür in Itzehoe-Wellenkamp klingeln und ein Konzert in ihrem Wohnzimmer geben. Der Künstler wird zu dem einstündigen Konzert zwei Musiker mitbringen, das Ehepaar Rentz wird gleich ein ganzes Orchester dabei haben - den Oelixdorfer Musikzug.

Den Auftritt hat das Ehepaar der NDR Welle Nord zu verdanken. Der Radiosender bietet fünf Wochen lang jede Woche ein Erlebnis an, das mit Geld nicht zu kaufen ist - diesmal ein Wohnzimmer-Konzert mit Kunze. Die Hörer mussten schreiben, was sie Besonders mit dem Gast machen wollen, über die besten drei Vorschläge konnten die Hörer dann per Internet abstimmen. Und dabei siegte der Vorschlag von Thomas Rentz. Seine Idee: Der Oelixdorfer Musikzug, in dem Thomas Rentz Mitglied ist, will zusammen mit dem Sänger seinen Song "Dein ist mein ganzes Herz" spielen. Das überzeugte, mehr als 60 Prozent stimmten bis Donnerstagnachmittag für diesen Vorschlag.

Nur wenige Stunden später probten 40 Mitglieder des Oelixdorfer Musikzuges bereits das Lied - im Beisein von Welle-Nord-Mitarbeitern, die Ausschnitte der Probe einschließlich Interview mit Thomas Rentz per Handy auf Sendung schickten. Schon nach einer halben Stunde saß die Melodie, obwohl "wir heute das Stück zum ersten Mal gespielt haben", wie der Vorsitzende und musikalische Leiter Thies Möller betonte. Er und seine Musiker waren auch sofort bereit, die Idee zu unterstützen, fast alle hatten für das Event über das Internet mit abgestimmt.

"Ein Freund hat angerufen und, dass ein Kunze-Konzert gewonnen werden kann. Daraufhin habe ich mich dann beworben," sagte Thomas Rentz. Dies auch, weil er und vor allem seine Frau Birgit bekennende Kunze-Fans sind und schon zahlreiche Konzerte des Sängers besucht haben. "Ich bin total überwältigt, für mich geht mit dem Konzert in unserem Wohnzimmer ein Traum in Erfüllung", freute sich die Itzehoerin.

Einladen zum Konzert will sie übrigens auch Anja Marschall aus Wewelsfleth. Diese hatte sich auch für das Kunze-Konzert beworben, landete mit ihrem Vorschlag mit 27 Prozent der Stimmen aber nur auf Platz zwei der Internet-Abstimmung. Anja Marschall wollte mit 30 bis 40 Freunden und Nachbarn den Kunze-Song "Dein ist mein ganzes Herz " auf Platt singen.





Es ist soweit ...

Weltpremiere im Wohnzimmer
12. März 2010 | 06:16 Uhr | Von Kristina Röhrs
Quelle : SHZ.de

Lautstark tönte das Lied "Aller Herren Länder" aus dem Einfamilienhaus in der Bert-Brecht-Straße in Itzehoe-Wellenkamp. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, Thomas und Birgit Rentz (beide 45) sind große Fans von Heinz Rudolf Kunze, aber der Song kam diesmal nicht vom Tonträger, der Rockpoet höchstpersönlich sang live - im Wohnzimmer der Familie Rentz. "Es ist das beste Konzert meines Lebens", ist Birgit Rentz nach der Vorstellung überwältigt.

Den Auftritt hat das Ehepaar dem Radiosender NDR-Welle Nord zu verdanken, der derzeit jede Woche ein Erlebnis anbietet, das mit Geld nicht zu kaufen ist. Diesmal gab es ein Wohnzimmerkonzert mit dem Rockpoeten Heinz Rudolf Kunze zu gewinnen. Die Hörer mussten sich dafür aber etwas ganz Besonderes einfallen lassen, was sie mit dem Gast machen wollen. Über die besten drei Vorschläge konnten die Hörer dann per Internet abstimmen, und der Vorschlag von Thomas Rentz siegte: Er wollte mit seinen Kameraden aus dem Musikzug Oelixdorf Kunzes Hit "Dein ist mein ganzes Herz" zum Besten geben. "Damit hat es die Richtigen getroffen. Das sind echt große Fans", erklärte NDR-Musikredakteur Daniel Mischke.

Eineinhalb Stunden hatten die Mitglieder des Musikzuges geübt. "Das muss reichen, mehr ging nicht", sagte Thomas Rentz noch kurz vor Einlösen des Vorschlags. Allerdings wurde der Auftritt erschwert. Musikzugführer und Vorsitzender Thies Möller konnte aus familiären Gründen der Gruppe nicht den Takt angeben. Kurzerhand übernahm Kunze das Ruder - und war begeistert von der Darbietung.

Dann war er selbst an der Reihe. Normalerweise ist die Bühne sein Wohnzimmer, dieses Mal war das Wohnzimmer die Bühne - da kam selbst bei einem so erfahrenen Musiker Nervosität auf: "Ein Konzert in so einer Atmosphäre ist weniger berechenbar, die übliche Distanz fehlt." Zusammen mit seinen zwei Musikern Hajo Hoffmann (Geige und Mandoline) und Wolfgang Stute (Gitarre, Percussion) lief er aber schnell zur Höchstform auf. Zwischen den Liedern demonstrierte er immer wieder, dass er ebenso wortgewandt wie musikalisch ist. Und während er Songs wie "Finden Sie Mabel" und "Aller Herren Länder" zum Besten gab, schunkelte das Publikum im überfüllten Wohnzimmer, tanzten Mitglieder des Musikzugs auf dem Flur und im Wintergarten, sangen Fans Zeile um Zeile mit. Und mittendrin in dem Tumult stand Birgit Rentz. Kein einziges Mal hat sie sich vom Fleck bewegt, stand nur wie in Trance da, bewegte die Lippen zum Text und wiegte sich leicht im Takt. Besonders berührt hat sie die Darbietung des Songs "Leg nicht auf", - das hatte sie sich gewünscht. "Ich kann das alles gar nicht realisieren. Ich komme von einer Ohnmacht in die nächste".

Verständlich - ist doch mit dem Wohnzimmerkonzert ein lang ersehnter Traum wahr geworden. Getroffen hat sie Kunze schon mehrmals und der zeigt sich begeistert von Birgit Rentz. "Ich habe einige Raritäten von ihr. Sie ist nämlich besser organisiert als ich", erklärte Kunze und schlenderte wie bei alten Freunden in die Küche, um sich Wasser nachzufüllen. Dass der Mann sich in den vergangenen Jahrzehnten als einer der großen deutschen Musiker etabliert hat, ist ihm nicht anzumerken - ganz ohne Allüren und bodenständig bewegte er sich durch das Haus und plauderte mit Gästen.

In ihrer Schulzeit hätte Birgit Rentz sich das nicht träumen lassen. "Ich bin seit einer Klassenfahrt ein Fan von ihm." Eine Freundin hatte sie auf den Geschmack gebracht. "Ich hatte sie eingeladen, aber sie ist leider verhindert." Dafür folgten die Zweit- und Drittplatzierten ihrer Einladung - und auch sie lösten ihre Vorschläge des Gewinnspiels ein. Anja Marschall sang den Kunze-Hit auf Platt, Meike Prohl aus Neustadt an der Ostsee überbrachte Blumengestecke in Kunze-Optik mit stilechter Brille.

Mit einem beeindruckenden Gitarrenduell endete das Konzert, aber wenn man einen Kunze im Wohnzimmer hat, lässt man den ohne Zugabe nicht ziehen. Der überraschte mit einer absoluten Weltpremiere: Sein neuer Song "Mir ist das Handy ins Klo gefallen." "Das gibt es noch nicht einmal auf Band", so Kunze.

Das Publikum war begeistert. Und auch Kunze gefiel die Wohnzimmerkulisse. "Erst fand ich die Idee gar nicht gut. Ich dachte, das funktioniert nicht." Da hat er sich - zur Freude von Birgit und Thomas Rentz - eines Besseren belehren lassen. Das Wohnzimmerkonzert kann jeder Zeit in der NDR Mediathek angeschaut werden: www.ndr.de/mediathek/index.html.





Links zum Event

SHZ Zeitungsbericht  
SHZ Bilder  
SHZ Zeitungsbericht Probe  
NDR 1 Bericht  
FernsehberichtNDR fernsehen  
Bilderfolge des NDR  
Die Bewerbung inkl. der ersten Probe ( als Audio ) Audio zur Bewerbung
Live aus dem Wohnzimmer

Titel : Was haben wir angerichtet
Eingestellt von MVS64
Kann auch als FLV / MP4 geladen werden
Dauer : 7:25 h
Interview nach Wohnzimmerkonzert Gigantisch ...
     


Nachlese

Bericht von Birgit Rentz / 14.März 2010

Es ist Wochenende, ein wenig Ruhe kehrt ein nach all dem Rummel der letzten zehn Tage. Das Wohnzimmer sieht wieder wie ein Wohnzimmer aus und das Zelt ist abgebaut. Unser Wohnzimmer ist so frühjahrsgeputzt wie schon lange nicht mehr. Dass hier noch vor ein paar Tagen ein Räuberzivil-Konzert stattfand, davon zeugen nur noch ein Plakat, Fotos und wunderbare Erinnerungen.

Ja, es ging alles unsagbar schnell. Keine Zeit zum Verschnaufen, keine Zeit zum Nachdenken. Letzten Montag erfuhren wir von der NDR1-Aktion, Dienstag hatten mein Mann und ich jeder eine Bewerbung abgegeben und Mittwoch erfuhren wir schon, dass er unter den drei Finalisten war. Die Abstimmung für die Finalisten dauerte genau 16,5 Stunden. Sie begann am Donnerstag um 0:00 Uhr und endete um 16:30 Uhr. Um möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, dass sie für meinen Mann abstimmen, haben wir nachts um halb drei unseren gesamten Mailverteiler angeschrieben. Die Oelixdorfer Musiker haben ebenfalls die Nachricht verbreitet, dass sie im Begriff sind, den ganz besonderen Auftritt zu gewinnen. Somit haben Leute aus ganz Deutschland und - wie wir aus HRK-Fankreisen hörten - sogar aus Frankreich für uns abgestimmt. Mit ca. 67% der Stimmen lag mein Mann schließlich vorn und hatte den Sieg in der Tasche.

Zwei Stunden nach Bekanntwerden des Gewinners standen wir schon in der Oelixdorfer Turnhalle, damit die Musiker das Stück proben. In den zwei Stunden dazwischen hatten Mitglieder des Musikzuges die Noten aus dem Heft „Mit Pauken und Trompeten“ kopiert, umgestellt und für die einzelnen Instrumente verfügbar gemacht. Eine Spontanaktion also. Wie die erste Probe klang, erinnere ich noch gut. Erstmal zaghaft und unsicher, dann kraftvoll und melodisch. Zu dem Zeitpunkt war auch schon der NDR vor Ort und hat sich davon überzeugt, dass die „Wette“ tatsächlich eingelöst werden kann. Die örtliche Presse hatte auch Wind davon bekommen, so dass am nächsten Morgen schon ein schöner Artikel in der Norddeutschen Rundschau stand.

Freitag, Samstag und Sonntag waren wir mit Ausräumen, Planen des „Anbaus“, Organisieren von Catering und Getränken, Urlaubs- und Vertretungsplanung, Frühjahrsputz und Einladen der Gäste beschäftigt. An ruhigen Schlaf war kaum zu denken, manchmal lagen sogar die Nerven blank. „Wir schaffen das!“, wurde zu unserem Wahlspruch.

Montag und Dienstag waren Arbeitstage, an denen keine Zeit für weitere Vorbereitungen blieb.

Mittwoch hatten wir frei und konnten uns ganz auf den Tag und den Gewinn konzentrieren. Wir wussten: Alles war geplant und alles würde gut laufen. Unsere Freunde vom Musikzug sind, wenn es um Zusammenhalt geht, echt klasse! Ich bereitete einen Imbiss für die prominenten Gäste und die Leute vom NDR vor und dann konnten wir nur noch warten. Wie schön, dass wir HRK nachmittags noch auf NDR1 Welle Nord hören konnten. Das war eine gute Einstimmung.

Während er im Radio zu hören war, war das Radioteam vom NDR schon eifrig dabei, hier alles zu verkabeln, Boxen aufzustellen und Blätterteigteilchen zu vernaschen. Da haben sie sich geärgert, dass sie vorher noch vorsichtshalber bei Burger King gewesen waren. Wir haben ihnen das Regal gezeigt, in dem vielen Platten, CDs, Bücher und sonstigen Raritäten von HRK stehen. Das hat sie beeindruckt. Die Atmosphäre hier war sympathisch, betriebsam und ruhig. Später kam das Fernsehteam dazu. Auch sehr nette Leute, die sich hier anscheinend sehr wohl gefühlt haben. Wir hatten endlich die Ruhe, einfach nur zuzuschauen, Rede und Antwort zu stehen und auf den Abend zu warten.

Irgendwann, ich war mitten in einem Interview, hieß es: „Sie kommen!“ Da kamen Heinz Rudolf Kunze, Wolfgang Stute und Hajo Hoffmann auch schon auf die Auffahrt und wir konnten sie bei uns zu Hause begrüßen. Von dem Moment an lief für mich alles wie in einem Film ab. Ich wurde von allen Seiten angesprochen, gefragt, interviewt, sollte in Kameras lächeln und Antworten geben. Puh, was für ein Rummel! Meinem Mann ging es ähnlich. Dann kam der Soundcheck. Während alle arbeiteten, konnte ich mich in der Stube auf den Fußboden setzen, die Situation genießen und das neue Lied kennen lernen. „Mir ist das Handy ins Klo gefallen, ...“ Weltpremiere! Das war schön! Hier habe ich zum ersten Mal realisiert, dass gerade der langjährige Wunsch, HRK einmal in meinem Wohnzimmer zu erleben, in Erfüllung ging. Es hätte stundenlang so weitergehen können.

Aber dann ging es erst richtig los: Die ersten Musiker des Oelixdorfer Musikzuges tauchten auf, die Dame von der örtlichen Presse und unsere Gäste. Ich weiß nicht, wie viele Leute es letztendlich waren. Wahrscheinlich etwa siebzig, gefühlte zweihundert! Ich kann gar nicht sagen, wer hier war. Ich war zu sehr damit beschäftigt, alles in mich aufzusaugen und zu genießen. Ich hatte mich nur um die Leute vom NDR, die Presse und um Heinz, Hajo und Wolli zu kümmern. Alles andere wurde mir freundlicherweise abgenommen.

Das Konzert habe ich dann sehr genossen. Die anderen anscheinend auch. Ich sah nur fröhliche Gesichter und freute mich über die tolle Stimmung. Selbst dem Team vom NDR war die Freude über die Musik anzusehen. Mir wurde klar, dass es auch für sie ein besonderes Erlebnis war, diesem Wohnzimmerkonzert beiwohnen zu können.

Wenn der besondere Moment erstmal da ist, ist er meist viel zu schnell vorbei. Auf einmal war es halb zehn und unser prominenter Besuch ist wieder nach Hause gefahren. Ich bin dann in die Stube gegangen, habe mich an einen der Stehtische gestellt und stumm dem Radioteam beim Abbauen zugesehen. Ab und zu wanderte ein Lächeln zwischen ihnen und mir hin und her. Als sie sich nachher verabschiedeten, haben sie sich bei uns bedankt! Dabei dachte ich, wir hätten uns zu bedanken.

Die Resonanz auf das Wohnzimmerkonzert und das Medienecho sind groß: Hier ein paar Anekdoten:

• Morgens beim Bäcker: „Hallo Frau Rentz, das ist ja toll, was man von Ihnen liest! Hier, ich packe Ihnen noch ein Brötchen mehr ein für Ihren besonderen Abend. Kleines Geschenk des Hauses!“

• Heute früh im Supermarkt. Die Kassiererin: „Da kommt ja unsere Fernsehheldin! Wahnsinn, was Sie erlebt haben. Das kann man mit Geld nicht kaufen!“ Recht hat sie.

• Ein Gast zu mir: „Sagt mir Bescheid, wenn HRK in der Nähe ein Konzert gibt. Da muss ich unbedingt hin! Ich kannte zwar ein paar Lieder, aber mit so einer Qualität habe ich nicht gerechnet. Die drei haben ja ´was auf dem Kasten.“

• Einige Oelixdorfer Musiker gestern: „Lasst uns zusammen nach Kellinghusen zu dem Konzert im Juni fahren. Das Erlebnis müssen wir unbedingt vertiefen!“

• Unser Sohn Jonas, der bisher HRK immer „doof“ fand: „Mama, das war cooooool!“

• Mein Schwiegervater zu mir: „Das war überwältigend. Jetzt weiß ich auch, was Euch dazu bringt, so oft zu seinen Konzerten zu fahren.“

• Eine Freundin zu mir: „Ich habe dich immer für bekloppt gehalten, wenn du wieder zu irgend so einem HRK-Konzert gefahren bist. Jetzt merke ich, dass ich unrecht hatte. Wow, war das ein tolles Konzert!“

• Meine Schwiegermutter: „Am besten haben mir die Ansagen gefallen zwischen den Liedern. Der Mann ist aber mutig, sowas alles zu sagen!“

• und so weiter ...



Dass das Räuberzivil-Team auch Spaß gehabt hat, war ihm anzumerken.

Die Erinnerung an den Abend habe ich in mein Herz gepackt, von wo ich es bei Bedarf wieder hervorholen kann.

Der Abend ist vorbei, die Erinnerungen bleiben. Was für ein schönes Erlebnis!





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