Oelixdorf hat sich vom Bauerndorf zum Wohnort entwickelt. Die Einwohnerzahl ist seit 1939 von 496 auf 1789 ( 971 männlich und 818 weiblich ) - Stand 2002 - gestiegen, die Zahl der noch wirtschaftenden Bauern von ehemals 21 auf 5 zurückgegangen. Mit dem Einwohnerzuwachs kam das Verlangen nach öffentlichen Einrichtungen, wie Schulbau mit Turnhalle und Sportplatz, Straßenbau, Waserversorgung, Abwasserbeseitigung und Feuerschutz. 1967 wurde die "St. Martin-Kirche" eingeweiht. Viele öffentliche Einrichtungen kamen hinzu : ein Kindergarten bei der Kirche, das Sportlerheim für die Oelixdorfer "Schützen" und ein neues Feuerwehrgerätehaus mit Bauhof und Sitzungsraum für die Gemeinde. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde der alte Dorfkrug " Unter den Linden " von der Gemeinde erworben. Es wurde 1995 vollständig renoviert und der ursprünglichen Nutzung wieder zugeführt. Hier wird ein Dorfzentrum mit Gaststätte, Backhaus, neuem Kindergarten und evtl. Vereinshaus entstehen. Die Mitgleider unseres Musikzuges hoffen, in der ältesten Reedachkarte von 1671 Übungsräume herrichten zu können.
1992 und 1996 erhielt Oelixdorf den Titel " Schönes Dorf "
Die schöne, eiszeitlich geprägte Landschaft um Oelixdorf lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Hier sind alle wesentlichen in Schleswig-Holstein vorkommenden Landschaftselemente anzutreffen. Es leben hier selten gewordene Tiere wie Graureiher, Kiebitz, Uferschalbe, Rebhuhn u.a. Größere Flächen wurden unter Schutz gestellt, ebenso wie Schachblumen an der Rantzau und Flußgreiskraut in der Störniederung.

Literatur : Topographie des Herzogtums Holstein, 1908 zusammengetragen von Kurt v. Soosten